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Regeln ARK (Langform)

Sinn und Zweck der Regeln ist nicht ein umfassendes und vollständiges Gesetz zu schreiben, das jedes Detail regelt, sondern sie sollen den Rahmen dafür schaffen, dass möglichst jeder das Spiel mit anderen genießen kann. Es kann daher vorkommen, dass ein Verhalten unangemessen ist, obwohl es nicht explizit verboten wurde, oder ein Verhalten tolerierbar ist, auch wenn es nicht 100 % Regelkonform ist.

Wer nach der Maxime handelt, dass alles was nicht explizit verboten ist erlaubt sei, der wird über kurz oder lang anderen den Spielspaß verderben. Wer dauerhaft anderen den Spielspaß verdirbt schließt diese letztendlich vom gemeinsamen Spiel auf unseren Servern aus (weil niemand auf einem Servern spielen wird, auf dem er keine Freude oder keinen Spaß erleben kann), was der Idee unseres Projektes oder unserer Regeln widerspricht. Bugusing, Cheating und dergleichen ist nicht erwünscht.

Das Bauen auf den Karten ist bisher nicht beschränkt, mit Ausnahme davon, dass der Zugang zu Artefakten, Höhleneingängen, Obelisken, Entdeckernotizen oder zur Oberfläche (Aberration) nicht blockiert werden darf. Sollte sich in einer Höhle nichts als die Basis des betreffenden Stammes selbst befinden, gilt das Verbot in diesem Fall nicht. An besonders ressourcenreichen Stellen sollte auch nicht gebaut werden.

Strukturen die nicht Teil einer zusammenhängenden Basis sind, sollten nach Gebrauch abgerissen werden. Zähmboxen sollten nicht auf der ganzen Karte verteilt sein. Sollten es zu viele werden, müssen Kooperationen mit anderen Stämmen getroffen werden, so dass mehrere Stämme eine gemeinsame Box verwenden. Setzt ein Spieler sein Verhalten fort und platziert weiterhin Strukturen auf der Karte, die er nur vorübergehend braucht (Zähmboxen für beispielsweise Wyvern-Milch gelten nicht als Strukturen zu vorübergehendem Gebraucht, Lagerfeuer, Räucherschränke, Barrikaden, Werkbank auf Fundament oder dergleichen schon), obwohl er schon dreimal ermahnt wurde, dann können alle Strukturen seines Tribes per Admin-Command gelöscht werden.

Hauptbasis und Nebenbauten können gegenwärtig beliebig gebaut werden. Sollte der Server aufgrund zu vieler und zu großer Basen an seine Grenzen kommen, kann es sein, dass nachträglich Regeln über Zahl und Größe von Basen eingeführt werden und ihr Basen abreißen müsst. Damit ihr in jedem Fall auf der sicheren Seite seid achtet darauf, dass ihr nicht mehr als eine Hauptbasis insgesamt habt und nicht mehr Nebenbasen als Karten gehostet werden. Ihr dürft gegenwärtig zwar mehr bauen, aber im schlimmsten Fall müsste irgendwann alles abgerissen werden, was über eine Hauptbasis und gegenwärtig 3 Nebenbasen hinaus geht.

Passive Tiere und Farmtiere dürfen (auch beim Raid) nicht getötet werden. Dieser Schutz gilt nicht für den angreifenden Stamm (außer den Tieren die er bei seiner Hauptbasis zurücklässt). Sollte der angreifende Tribe den Verdacht haben, dass passive Tiere zum lagern wertvoller Rohstoffe (Element, Elektronik, o.ä.) oder zum Sichern von wertvollen Bauplänen nutzen, kann ein Admin gebeten werden, sich diese Tiere anzusehen. Sollte das der Fall sein, entfällt der Passiv-/Farmtierschutz bei diesem einen Angriff.

Passivtierhalle: Um den Schutz seiner Passivtiere zu gewährleisten kann ein Tribe eine Passivtierhalle bauen und diese gut sichtbar mit blauen Fahnen markieren. In dieser Passivtierhalle dürfen höchstens ein Generator, Lampen, Klimaanlagen und Futtertröge stehen. Sobald der Angriff begonnen hat, dürfen keine Tiere mehr in die Halle gebracht oder herausgeholt werden. Diese Passivtierhalle soll nur dazu dienen Streitigkeiten zu vermeiden, ob nun ein passives Tier versehentlich getötet wurde, weil man sich in das Hauptgebäude sprengen wollte, oder ob es absichtlich getötet wurde. Steht die Halle nicht neben dem Hauptgebäude und sind wenigstens die normalen Türen unverschlossen, dann hat der Angreifer keinen Grund sich hinein zu sprengen und so werden dann auch nicht versehentlich Tiere getötet.

Offlineschutz: 20 min. nachdem sich der letzte Spieler eines Stammes ausloggt, wird der spieleigene Offlineschutz aktiviert. Dieser Schutz verhindert das Funktionieren der Allianzfunktion.

Open PVP und Raid: Dem Gebot der Fairness entsprechend sollte nur soviel Schaden angerichtet werden wie notwendig ist um an den Loot zu gelangen. Foundation Raids, also das Zerstören eines gesamten Tribes, sind daher ebensowenig erwünscht wie das bloße Zerstören von Strukturen aus reinem Spaß. Seid ihr in einer Basis, dann nehmt was ihr braucht, aber zerstört nicht absichtlich die Maschinen oder Lager, um alles was ihr nicht braucht despawnen zu lassen.

Open PVP ist auf dem Server normal und es muss von jedem Spieler akzeptiert werden, dass er jederzeit getötet werden könnte (daraus folgt nicht notwendig, dass jeder Spieler gleich getötet werden muss, sobald man ihn sieht). Wird ein Spieler aber außerhalb eines Raids gezielt bei jeder Gelegenheit getötet (beispielsweise dass man einen Spieler tötet und dann bei seinem passiven Tier campt und ihn jedes Mal wieder tötet, wenn er versucht an sein Tier zu kommen, dann kann das schon Griefing sein).

Darüber, wie gutes PVP auszusehen hat, gibt es verschiedene Meinungen. Solltet ihr merken, dass ihr durch eure Handlungen eher Streit provoziert, als dass euer Gegenüber eure Handlungen mit Freude erwidert, dann kann es manchmal auch besser sein, sich einen anderen Gegner zu suchen.

Auf einem gut besuchten Server ist es noch nie vorgekommen, dass einer Einladung zu Wettkämpfen oder zu einem Raid niemand gefolgt ist. Ihr müsst aber damit rechnen, dass erst dann jemand darauf eingeht, wenn er gut vorbereitet ist – und dann könntet am Ende auch ihr die Unterlegenen sein.

Gefangenschaft: Wird ein Spieler gefangen genommen, muss er nach spätestens 30 min. freigelassen werden und darf nicht wieder gefangen genommen werden. Ausnahme: Beim Raid dürfen Spieler bis zur Beendigung des Raids gefangen genommen werden.

Beleidigungen, Trolling, Griefing: Beleidigungen sind ebenso wenig erwünscht wie die Provokation von Beleidigung. Diskriminierungen jeglicher Art und falsche Anschuldigungen sind zu unterlassen, ebenso wie jegliches gesetzeswidrige Verhalten. Trolling, im Sinne davon, dass man durch fortgesetzte, provokative Handlungen andere zu emotionalen Überreaktionen treibt, ist zu vermeiden, kann aber zulässig sein, wenn gewährleistet ist, dass niemandem geschadet wird (auch nicht emotional verletzt). Griefing, im Sinne von Handlungen die darauf ausgerichtet sind anderen den Spielspaß zu verderben, ist nicht erwünscht. Das Stören (anhitten von Tieren) beim Zähmen ist nicht erwünscht.

Ersatz bei Regelverstoß: Sollte sich herausstellen, dass ein Stamm gegen die Regeln verstoßen hat, muss der betreffende Stamm den angerichteten Schaden ersetzen.

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